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Neues GMP Laborgebäude der Charité am Campus Virchow-Klinikum

ios-chatboxes-outline.svgForschung |

Am Freitag und Samstag den 13./14. August 2021 wurde durch die HT Group ein vorgefertigtes Laborgebäude am Standort des Campus Virchow-Klinikum der Charité in nur 48 Std. baulich umgesetzt. 

Projektvorstellung: 
Es handelt sich um ein im November beauftragtes GMP-Labor in modularer Bauweise, welches  als Interimsbau über einen Zeitraum von 7 Jahren genutzt werden soll. Das Konzept wurde von der Charité gemeinsam mit der HT Group entwickelt, um die erforderliche Herstellungskapazität für Arzneimittel für neuartige Therapien (Advanced Therapy Medicinal Products, ATMPs) kurzfristig bereitzustellen. 

Ein GMP-Gebäude, innerhalb dessen Herstellungskapazität nach aktuellem Stand der Wissenschaft und Technik gearbeitet werden kann

Mit dem Projekt „Ersatzbau Labor 1“, wird zugleich ein bautechnologischer und wirtschaftlicher, konzeptioneller Beweis angestrebt, aus dem Schlüsse für das spätere Laborgebäude gezogen werden können: Es gilt zu belegen, dass im GMP-Bereich ein Höchstmaß an Präfabrikation im Werk dazu beiträgt, höhere Qualitätsstandards bei niedrigeren Kosten im Vergleich zu einem konventionell errichteten Gebäude zu erzielen. Damit soll zudem ein erheblicher Terminvorteil bis zur Verfügbarkeit einhergehen, einschließlich eines zeitlich kondensierten Qualifizierungs- und Abnahmeprozesses.

Das Baufeld liegt im Bezirk Berlin-Wedding auf dem Gelände des Campus Virchow-Klinikums, und zwar im unmittelbaren räumlichen Umfeld des Klinikgebäudes „Innere Medizin“ mit der Ambulanz und den Stationen. Außerdem weist es eine große Nähe zum geplanten Standort des zukünftigen Laborgebäudes auf. Im Zeitraum der nächsten 4 Monate läuft die restliche Umsetzung der Gebäude- und Labortechnik sowie die Qualifizierung und Nutzerschulung.

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