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5. Internationalen Konferenz zu Biosicherheit und Labortechnik als Hybridveranstaltung erfolgreich durchgeführt

ios-chatboxes-outline.svgForschung |

Vom 29.11 bis zum 30.11.2021 traf sich die internationale Fachwelt zur 5. Internationalen Konferenz zu Biosicherheit und Labortechnik in der neuen Christoph Willibald Gluck Halle in Berching. Aufgrund der aktuellen pandemischen Lage im Freistaat wurde die Konferenz als hybride Veranstaltung durchgeführt, da aufgrund des strengen Hygienekonzeptes nur noch eine begrenzte Anzahl von 50 Personen in der Veranstaltungshalle zugelassen und so weitere 300 Teilnehmer online angemeldet waren. In der Halle galt die sogenannte 2G+-Regelung, so dass nur Menschen zugelassen waren, die vollständig geimpft oder von einer COVID-19-Infektion genesen sind und die zusätzlich auch noch aktuell schnellgetestet sind.

Die Teilnehmer kamen weltweit aus über 65 Ländern, u.a. aus dem Libanon, Saudi Arabien, Kuwait, Vereinigte Arabische Emirate, Australien, Äthiopien, Südafrika, Kenia, Nigeria, Bolivien, Brasilien, Chile, China, Indien, Singapur, Malaysia, Indonesien, Schweiz, Großbritannien, Malta, Frankreich, Russland, Norwegen und Deutschland. Durch eine Simultanübersetzung konnte die Konferenz sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache durchgeführt werden. Die Teilnehmer mussten sich nur für eine Tonspur entscheiden und konnten interaktiv an den Diskussionen teilnehmen. Veranstalter der internationalen Biosicherheitskonferenzen ist seit 2017 die German LabConCert GmbH in Kooperation mit der HT Group und dem TÜV-Süd.

In insgesamt 10 Vorträgen aus 6 Ländern wurden erfolgreiche Projekte und Systeme  vorgestellt, die u.a. zur Bewältigung der aktuellen Probleme beitrugen und hinterher intensiv diskutiert und hinterfragt wurden. Dr. Daniel Kümin stellte den Bau einer neuen Anlage zur Herstellung von Corona-Impfstoffen durch die Pharmafirma Lonza vor und Dr. Timo Kehl vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) Heidelberg präsentierte den Aufbau und die Optimierung eines PCR-Testlabores bei gleichzeitiger Senkung der Testkosten. Mit Dr. Willy Kiprotich Tonui aus Kenia, MSc. Luis Alberto Ochoa Carrera aus den USA, MSc. Heather Sheeley aus England und Dipl.-Ing. Henning Lensch aus Singapur erhielten die Teilnehmer eine internationale Perspektive auf Biosicherheit und die aktuelle Pandemie.

In einem intensiven Workshop stellte HT Group die neuen vollverschweißten HEPA-Filtergehäuse mit integriertem Scanner vor, die bereits in verschiedenen Hochsicherheitslaboren zum Einsatz kommen werden. Am zweiten Konferenztag referierte Claus Schweinheim, Geschäftsführer der HT Lab Tec GmbH, über die erfolgreiche technische Umsetzung einer gefilterten Unterdruckhaltung für  Laborcontainments. Anhand der Ergebnisse einer Bachelorarbeit an der TU-Nürnberg, die bei HT Group durchgeführt wurde, erläuterte er die Einwirkung von Störgrößen und verschiedene Regel-Konzepte.  

Am Ende der zweitägigen Konferenz zeigte sich Rajka Fritsch, Geschäftsführerin der German LabConCert GmbH, mit der Veranstaltung sehr zufrieden. Die nächste Internationalen Konferenz zu Biosicherheit und Labortechnik findet vom 28.11. bis 29.11.2022 im Schloss Hirschberg in Beilngries statt. „Diesmal hoffentlich mit der Präsenz aller Teilnehmer, wie in der Vor-Coronazeit“, ergänzte sie.        

Die Veranstalter Claus Schweinheim (HT Lab Tec GmbH) und Rajka Fritsch (German LabConcert GmbH) vor der Simultansprecherkabine in der Christoph Willibald Gluck Halle (Foto: Fabio Blaha)

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