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Hospital Engineering Trends // 06.–07. März 2017

Veranstaltungsrückblick

Wie sehen Krankenhäuser der Zukunft aus? Welche Abläufe und Prozesse werden stets relevanter? Wie kann die Patientensicherheit durch hygienische Gebäudestrukturen unterstützt werden? Welchen Beitrag können Krankenhausarchitektur und Raumplanung leisten, um den Genesungsprozess von Patienten zu unterstützen?

Diese Fragestellungen lagen im Fokus des vierten Hospital Engineering Trends Kongresses in Weiden und wurden den Kongressteilnehmern von hochkarätigen Experten nah an der Praxis präsentiert.

Mit globalen Projekten wurden architektonische Fallstudien erläutert und die Herausforderungen der Planung dargestellt. Ein weiterer Themenpunkt befasste sich mit den Trends der Medizintechnik und ging auf Oberflächenbeschaffenheit und neue Konzepte für Intensivräume ein. Die technische Gebäudeintegration bildete den Abschluss des ersten Tages und zeigte auf, wie die schnelle Genesung eines Patienten unterstützt werden kann. Fokussessions ließen die Teilnehmer am zweiten Tag Ansätze und Entwicklungen der Industriepartner vergleichen. In anschließenden Diskussionsrunden standen Referenten und Experten den Veranstaltungsteilnehmern für Fragen und anregende Gespräche zur Verfügung. 

Bereits im vierten Jahr fand am 06. und 07. März 2017 der internationale Fachkongress Hospital Engineering Trends in Kooperation der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden und der HT Group an der Hochschule in Weiden statt.

An konkreten Beispielen und Projekten wurden exklusive Erfahrungen und hochinteressante Forschungsergebnisse international renommierter Expertinnen und Experten dargestellt und diskutiert.

Am Montag, 06. März 2017 wurde der Kongress durch eine Ansprache der Hochschulleitung und Prof. Clemens Bulitta, Leiter des Kongresses, eröffnet. Praxisnah waren bereits die ersten Vorträge gestaltet, mit interessanten Beispielen gingen die Referenten auf die Herausforderungen in der Planung eines Hospitals ein. Zusammenhänge zwischen den Beteiligten müssen hier erkannt und berücksichtigt, zukünftige Ergänzungen der Baustrukturen durch hohe Flexibilität in der Planung und im Bau ermöglicht werden.

Die folgenden Referenten gaben dem interessierten Publikum Einblicke in Technologien für antimikrobielle Oberflächen, innovative Designansätze für Gebäudegestaltung im Gesundheitswesen sowie in die interdisziplinäre Planung und Umsetzung von hygienerobusten Krankenhäusern.

Der dritte große Themenbereich befasste sich mit dem Befinden des Patienten. Neuartige Konzepte für die Intensivstation der Zukunft wurden aus verschiedenen Perspektiven durchleuchtet. Die Referenten stellten Möglichkeiten vor, die zur schnelleren Genesung von Patienten eingesetzt werden können. Ein weites Spektrum – von der Mobilisierung, Lüftung und Beleuchtung bis hin zu wohnlichem Design im Raum – zeigte den Teilnehmern die verschiedenen Ansätze der Referenten auf und bot Denkanstöße für zukünftige Projekte.

Zwischen den Vorträgen hatten die Kongressbesucher ausreichend Gelegenheit, um neue Kontakte zu knüpfen und die Ausstellungsstände der Industriepartner aus der Medizintechnik, der Bildgebung, des medizinischen Equipments und der Lüftungstechnologie zu besuchen.

Den Abschluss des ersten Tages bildete eine Abendveranstaltung im Hörsaalgebäude der Hochschule. Die wunderbare Atmosphäre bot den Gästen die Möglichkeit die Gespräche des Tages zu vertiefen und Themen erneut aufzugreifen.

Der Dienstag, 07. März 2017, war geprägt von abwechslungsreichen und spannenden Fokussessions, denen Diskussionsrunden folgten. Die Industriepartner behandelten die Themen der interoperativen Bildgebung, des hygienischen Designs von Krankenhäusern und Medizinprodukten sowie des integrierten OP mit Interoperability und Technologieintegration. Die einzelnen Sessions erlaubten einen Vergleich der Ansätze und gaben einen Ausblick in die Zukunft.

Eine Podiumsdiskussion bildete den Abschluss des offiziellen Teils. Prof. Bulitta bedankte sich bei allen Teilnehmern und Partnern und zeigte sich erfreut über die durchweg positive Resonanz aller Beteiligten.

Dem Angebot der HT Group, die Praxis hautnah zu erleben und Showroom und Produktion in Heideck zu besichtigen, folgte eine Vielzahl der Kongressbesucher. Als einer der Weltmarktführer im modularen Bau von Raumsystemen im Hospital- und Laborbereich konnte die HT Group den Kongressteilnehmern ein weiteres Highlight der Veranstaltung bieten. Neue Produktionsanlagen und vor allem die neuen Entwicklungen in Design und Technik standen im Mittelpunkt. Innovative Ansätze hygienischen Designs in Patienten- und Intensivräumen begeisterten die Besucher. Ein multifunktionales Wand- und Deckenelement im Zentrum des Raumes versteckt Medienanschlüsse und Lüftung bietet gleichzeitig die Möglichkeit Beleuchtungsvarianten umzusetzen und Monitore für die Patientenüberwachung und den Patienten selbst zu installieren.

Eine weitere Neuentwicklung ist das HT SANSystem, eine modulare Lösung für Sanitärräume. Durch Farb- und Ausstattungsvarianten wird eine Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten erreicht. Das modulare System wird in Einzelteilen zur Baustelle geliefert und kann dort zu jeder Bauphase in nur wenigen Stunden installiert werden. So wird dem Bauherren größtmögliche Flexibilität, durch eine spezielle dichte Bodenlösung hohe Sicherheitsstandards geboten.

Mit modernster Technik ausgestattet sind auch die Operationsräume in Glas und Edelstahl sowie die Laboreinheiten der Sicherheitsstufen 3 und 4 im Showroom der HT Group.

Das Team der HT Group führte durch das Unternehmen, stellte Prozesse und Arbeitsschritte vor, präsentierte die Besonderheiten der Systeme und klärte technische Details direkt vor Ort.

Auch im vierten Jahr zeigte sich der Kongress Hospital Engineering Trends als voller Erfolg sowohl für die Gäste aus aller Welt, als auch die Hochschule und die Industriepartner. 

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Building Information Modeling (BIM)

Building Information Modeling liefert neue Lösungsansätze für das Planen und Realisieren von Bauvorhaben sowie das Betreiben von Gebäuden. 

Die HT Group unterstützt  Anwender der Methode BIM mit Bausteinen und Schnittstellen der Planung. Unser BIM-Bauteile werden kontinuierlich weiterentwickelt und dem neuesten Stand der Technik angepasst.

Über das folgende Kontaktformular können Sie Revit-Bauteile für Ihr BIM-Modell anfordern.
Gerne stehen wir Ihnen auch bei Fragen zum Thema BIM-Planung zur Verfügung.

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