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Hospital Engineering Trends // 05.–06. März 2018

Veranstaltungsrückblick

Das Krankenhaus der Zukunft – zwischen Baubeschluss und Fertigstellung eines Krankenhauses liegt ein Zeitraum von mehreren Jahren.

Welche Veränderungen sind in der Zwischenzeit und auch in Zukunft zu erwarten?
Welche Neuerungen ergeben sich aus dem technischen und demografischen Wandel?
Wie können wir schon heute die Anforderung von morgen berücksichtigen?

Beim fünften internationalen Kongress "Hospital Engineering Trends" in Weiden wurden diese Themen von hochkarätigen Experten nah an der Praxis präsentiert.
 

Wie sehen Krankenhäuser der Zukunft aus?

Welche Veränderungen bringt die Digitalisierung der Gesundheitsversorgung mit sich?
Mit globalen Projekten wurden architektonische Fallstudien erläutert und die Herausforderungen an die Planung der Gesundheitseinrichtung von Morgen dargestellt.

Ein Themenschwerpunkt befasste sich mit den Trends der Medizintechnik. Welche Operationsmethoden werden sich entwickeln und welche Geräte und Kontrollmedien müssen künftig direkt im Operationsumfeld platziert werden? Schon in der Planung müssen offene Strukturen geschaffen werden, die diese Integration ermöglichen.  

Aspekte wie Nachhaltigkeit, Hygiene und das Datenhandling standen ebenso im Blickpunkt. Es zeigte sich, dass der interdisziplinäre Ansatz bei der Planung immer wichtiger wird. Sowohl in der Abstimmung von Abläufen und Prozessen mit dem Nutzer, als auch im Zusammenspiel einzelner Gewerke müssen schon weit im Vorfeld die Anforderungen und Schnittstellen feststehen.

Werkzeuge wie BIM (Building Information Modeling) unterstützen einen interaktiven Planungsprozess. Mit integrierten Modulen zur Kollisionsprüfung führen diese Systeme einen permanenten technischen CrossCheck durch und garantieren, dass Probleme im Vorfeld zuverlässig erkannt werden und ihnen entgegengewirkt werden kann.

Im späteren Betrieb verfügt das BIM-Modell über sämtliche technische Parameter aller Bauteile und dient einer besseren und schnelleren Bewirtschaftung des gesamten Betriebes.
 

Der Mensch im Mittelpunkt? Wie können wir durch eine sinnvolle Vereinigung von medizinischer Notwendigkeit und patientengerechtem Umfeld zu einer schnellen Genesung beitragen?

Gerade in der Intensivmedizin ist der Mensch auf das umfassende medizinische Monitoring angewiesen. Geräuschbelastung, stetige Beleuchtung, Medikamentengaben – all diese Faktoren erhöhen das Stress-Level des Patienten und verstärken das Risiko einer Folgeerkrankung.

Kann eine Symbiose geschaffen werden, die den medizinischen Anspruch erfüllt, aber zugleich den menschlichen Grund-Rhythmus und seine Bedürfnisse anspricht? Die Antwort lautet "JA".

Kleine Ursache - große Wirkung: Bereits kleine organisatorische Veränderungen können dazu beitragen, dass sich das Delir-Risiko des Patienten verringert und er dadurch einen schnelleren Regenerationsverlauf erfährt.

Bei der Konzeption einer Intensivstation zeigt sich eine neue Tendenz zu einem umfassenden Raumkonzept, welches die medizinische Sicht des Personals mit einer gesundheitsfördernden Umgebung für den Patienten vereint.

Verkürzte Regenerationszeiten und weniger Folgeerkrankungen sind in der Folge zu beobachten.

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Intensivversorgung ist der Schutz des Patienten vor einer Ansteckung mit Infektionskrankheiten oder weitgehend resistenten Krankenhauskeimen. Die HT Group bietet mit einem integrierten Dekontaminationssystem eine Möglichkeit, den Raum bei Patientenwechsel zuverlässig und in kurzer Zeit hygienisch und keimfrei aufzubereiten.

Nach so viel Theorie nahmen die Kongressbesucher zum Abschluss des ersten Tages die Möglichkeit einer Besichtigung des Lehr- und Forschungs-OPs an der Hochschule war. Dieser modulare OP, errichtet von der HT Group, ermöglicht der Hochschule die Lehre und Erforschung von Themen wie z.B. Lüftungsströmungen im OP Umfeld und Hygiene.

Zum Ausklang der Veranstaltung fanden sich die Teilnehmer und Referenten der Kongressveranstaltung in feierlicher Atmosphäre zu einem entspannten Get-together im Foyer des Hörsaalgebäudes der Hochschule ein, um die Themen des Tages in interessanten Gesprächen und Diskussionen aufzugreifen und zu vertiefen.
 

Neues aus der Industrie

Der Dienstag, 07. März 2017, war geprägt von abwechslungsreichen und spannenden Fokussessions, mit angeschlossenen Diskussionsrunden.

Die Industriepartner behandelten die Themen der "Big-Data"-Integration und der Einbindung intelligente Prozesse im Operationsumfeld.

Auch der Intensivbereich wurde hier nochmals in den Fokus gerückt und einige Lösungsansätze zum Healing Environment diskutiert.

Die einzelnen Sessions erlaubten einen Vergleich der Ansätze und gaben einen Ausblick in die Zukunft. In anschließenden Diskussionsrunden standen Referenten und Experten den Veranstaltungsteilnehmern für Fragen und anregende Gespräche zur Verfügung.

Eine Podiumsdiskussion bildete den Abschluss des offiziellen Teils.

Professor Dr. med. Bulitta, Dekan und Leiter des Institutes für Medizintechnik an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden, bedankte sich bei allen Teilnehmern und Partnern und zeigte sich erfreut über die durchweg positive Resonanz aller Beteiligten.
 

HT Group - den neuen Ansatz live erleben

Dem Angebot der HT Group, die Praxis hautnah zu erleben und den Showroom und die Produktion in Heideck zu besichtigen, folgte eine Vielzahl der Kongressbesucher.

Neueste Produktionstechnologien, gepaart mit der 55-jährigen Erfahrung im Krankenhausbau und ein Wissen um die Anforderung des Marktes. Dies spiegelt sich in den aktuellsten Entwicklungen in Design und Technik wieder.

Das Team der HT Group führte durch das Unternehmen, stellte Prozesse und Arbeitsschritte vor, präsentierte die Besonderheiten der Systeme und klärte technische Details direkt vor Ort. HT Group zeigte sich als kompetenter Partner im Bereich des Hospital- und Laborbaus:

Glasoberflächen im OP – clever gelöst und mit den besten hygienischen Voraussetzungen überzeugt der Showroom der HT Group sowohl technisch in allen Details als auch aus architektonischer Sichtweise.

Innovative Ansätze und hygienische Designs in Patienten- und Intensivräumen begeisterten die Besucher. Ein multifunktionales Wand- und Deckenelement im Zentrum des Raumes versteckt Medienanschlüsse und Lüftung und bietet gleichzeitig die Möglichkeit, Beleuchtungsvarianten umzusetzen und Monitore für die Patientenüberwachung und den Patienten selbst zu installieren.

Eine weitere Neuentwicklung ist das HT SANSystem, eine modulare Lösung für Sanitärräume. Durch Farb- und Ausstattungsvarianten wird eine Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten erreicht. Das modulare System wird in Einzelteilen zur Baustelle geliefert und kann dort zu jeder Bauphase in nur wenigen Stunden installiert werden. So werden dem Bauherren größtmögliche Flexibilität und durch eine spezielle dichte Bodenlösung hohe Sicherheitsstandards geboten.

Die Laboreinheiten für Hochsicherheitslabore der höchsten Sicherheitsstufen nach Bio-Safety-Level 3 und 4 vervollständigten das umfassende Bild der HT Group.

Als einer der Weltmarktführer im modularen Bau von Raumsystemen im Hospital- und Laborbereich konnte die HT Group den Kongressteilnehmern ein weiteres Highlight der Veranstaltung bieten.

       

       

     

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Building Information Modeling (BIM)

Building Information Modeling liefert neue Lösungsansätze für das Planen und Realisieren von Bauvorhaben sowie das Betreiben von Gebäuden. 

Die HT Group unterstützt  Anwender der Methode BIM mit Bausteinen und Schnittstellen der Planung. Unser BIM-Bauteile werden kontinuierlich weiterentwickelt und dem neuesten Stand der Technik angepasst.

Über das folgende Kontaktformular können Sie Revit-Bauteile für Ihr BIM-Modell anfordern.
Gerne stehen wir Ihnen auch bei Fragen zum Thema BIM-Planung zur Verfügung.

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